PRESSEBERICHTE
HAARD OPEN AIR 2011
     
     
       
   
 
Reign in Violence
     
Hidden Metal
Ähnlich wie "O.P.M. Records" ist auch das neue Label "Hidden Metal Gems" darauf spezialisiert, alte und längst vergessene Scheiben neu aufzulegen und diese ausschließich in Vinyl Form (Jucheiii...) unter ein ausgewähltes, da streng limitiert, Sammlervolk zu bringen. Und gleich mit dem ersten release befördert man ein Album ans Tageslicht, das sicherlich bei jedem für offene Kauleisten sorgen wird. Ursprünglich wurde "Reign In Violence" als CD (!) veröffentlicht. Der Hacken daran war, das es bei einer Auflage von 12 Stück nun wirklich nicht möglich gewesen ist, das die Band von den Fans und Medien wahrgenommen werde konnte. So ist es nicht verwunderlich das EXISTENCE nie an die Öffentlichkeit kamen. Sehr Schade, den die musikalischen Qualitäten von "Reign In Violence" sind kaum in Worte zu fassen. Neun Progressive/Speed Metal angehauchte Songs, davon der Grossteil kaum unter 6 Minuten. Diese beinhalten massig komplexe Songstrukturen, virtuose Riffs und zahreiche coole Breaks, dezent eingesetzte atmosphärische Keybords und spannungsgeladene Melodien. Desweiteren verfügt man mit Mike Klose über einem hervorragenden Vocalakrobaten, der auch ohne weiteres als Bruce Dickinson-Clone durchgehen könnte. Ingesamt würde ich das ganze als eine Mischung aus alten IRON MAIDEN, BLIND GUARDIAN und den Schweizern DRIFTER beschreiben. Jedoch sind EXISTENCE trotz allem völlig eigenständig. Leider ist die Produktion nicht ganz so gelungen aber dies tut der Freude über dieses Hammer-Mäßige Album keinen Abbruch. Das Cover wurde gänzlich neu gestaltet und zeigt zwei kämpfende Drachen, dazu gibt es ein Insert mit den Lyrics. Die komplette Auflage ist handnummeriert und limitiert auf 500 Stück. Davon sind die ersten 100 Stück in Blauem Vinyl gepresst. Ich kann diese Scheibe wirklich jedem bedenkenlos empfehlen und ihr solltet euch beeilen, den diese LP wird in kürzester Zeit ausverkauft sein und in einigen Jahren eine gesuchte Rarität sein.  
       
 
Sacred Metal
Jahrelang ein gut behütetes Geheimnis, nun endlich am Licht der Öffentlichkeit – bester Metal mit deutlichen Maiden-Anleihen.  
       
 
The Metal Observer
Es gibt verdampft viel Underground-Zeug, das künstlich zum Kult erhoben wird und dass sich bei genauerem Hinhören (meist nachdem man VIEL Geld dafür hingeblättert hat) als riesengroßer Fäkelhaufen erweist. Das deutsche ReRelease-Label HMG (Hidden Metal Gems) hat es sich jedoch zum Ziel gemacht, qualitativ hochwertiges schwarzes Gold neu aufzulegen und den Anfang macht hierbei eine Scheibe, die man einfach haben MUSS! Wer die erste DESTILLERY "Immortal Sun" für anbetungswürdig hält (ich tu's!), wird bei "Reign In Violence" zwischen Glückseeligkeit und Herzinfarkt hin- und herschwanken, denn EXISTENCE waren wohl eindeutig die Vorbilder dieser Formation, welche übrigens ebenfalls Deutschen Landen entstammen. Sänger Mike Klose hört sich an wie Florian Reimann (DESTILLERY), kann es jedoch auch mit einem Tobias Sammet ohne weiteres aufnehmen. Die IRON MAIDEN-beinflussten Gitarren hören sich ebenfalls sehr stark nach DESTILLERY an, man wie geil! Und dann das Songwriting! Ob 1989 (da erschien das Teil, als superrare CD mit 12(!) Stück-Auflage, welch ein Hohn!) oder 2001 - wer mit "The Loner", "Insomnia", "Nights In The Desert" oder "Jesters Laughter" nichts anfangen kann, sollte sich lieber wieder von diesen Seiten verpissen und weiter Poser-Lektüre wie Hammer oder Metal Heart lesen!  
       
  Rockadrom
EXISTENCE ist eine deutsche Formation, die Mitte bis Ende der 80er Jahre in Süddeutschland ihr musikalisches Unwesen trieb. Deutlich hörbar wandelt man auf diesem Album auf den Spuren von Iron Maiden und Manilla Road, deren epische Ader besonders auf den langen Tracks dieses Albums durchscheint.
 
       
   
 
       
Ventricular Fibrillation
     
The Metal Observer
Aus Nürnberg kommt ein wieder auftauchendes Metal-Trio unter dem Banner EXISTENCE. Die Jungs haben sich 1988 gegründet, in anderen Worten, sie haben sich vor langer Zeit gegründet, damals, als ich Rockmusik kaum kannte, weil es die schlechte, böse Art von Musik war. Sie hatten den Ball durch ein Demo namens „Gates Of Exist“ und ihr erstes und bis jetzt einziges offizielles Album „Reign Of Violence“, welches gute Worte von der Presse erhalten hat, am Laufen, sie hatten ihn am Laufen, aber sie haben fast ein Jahrzehnt lang oder so nichts von sich hören lassen.
Nun sind sie mit einem selbst produzierten Album zurück, welches denselben Titel trägt wie ein US Prog Metal Seitenprojekt von WATCHTOWER. Beträchtliche Bandbreiten sind in EXISTENCE’s alt klingendem Metal enthalten, sei es das halb-gotische „Here I Am“ oder der kommerziell groovige Opener „The Game“ oder einfach eine Sammlung von geradlinigen Metal-Songs wie „Fate“, „The Inquisitor“ und „Ashes To Ashes“ (wobei die letzten zwei Bonustracks sind). Obwohl sie gute Momente haben, habe ich das Gefühl, dass die Band innerhalb ihres Songwritings noch keine Harmonie gefunden hat, gewissermaßen zielen sie und verfehlen das Ziel, einige Riffs sind ziemlich eingängig und das klassische Power Metal Soloing ist ebenfalls ziemlich gut, aber es gibt zu viele Passagen, die leicht vergessen werden.
“Ventricular Fibrillation” hat einige gute Ideen, die genutzt werden, aber irgendwie erreicht es nicht die packenden Momente, die einem wirklich dieses Rauschgefühl verleihen, während man die Teufelshörner hebt und Luftgitarre spielt, als wäre man wirklich in einer Band. Falls sich irgendwer von euch Lesern an den Namen HOLLOW erinnert, die schwedische Power Prog Metal Band, die niemals den Durchbruch geschafft hat, obwohl sie zwei gute Alben veröffentlicht hat, habt ihr eine Vorstellung davon, wie diese Band klingt, die Vocals sind nahezu identisch und das vielseitige Songwriting ebenso.
Es ist gut, dass sie wieder unterwegs sind, aber sie müssen an ein paar Dingen arbeiten, bevor sie wirklich zum Leben erwachen und meine Stimme kriegen, etwa eine bessere Struktur für das Gesamtsongwriting und einen besseren Sound bekommen (obwohl ich vollkommen verstehe, dass das hier nur eine Eigenproduktion ist).
Da ich dazu tendiere, unverständnisvoll zu sein, wenn ich die meisten dieser selbst produzierten Demo-Soundwände höre, halte ich nicht Ausschau nach dieser Art von obskurer, aber musikalisch anständiger, Produktion, aber falls ihr es seid, probiert EXISTENCE aus und guckt, ob „Ventricular Fibrillation“ der temporäre Schuss ist, den ihr wollt. (Online 15. Januar 2005)
 
       
 
Underground Empire
Die wieder zusammengetrommelte Würzburger Band EXISTENCE hat ein neues Demo namens »Ventricular Fibrilation« eingespielt. Da die Musiker immer wieder Nachfragen nach dem alten Material erhielten, hat man sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, die 1996 aufgelöste Band wieder weiterzuführen. Musikalisch sind die drei Nürnberger exzentrisch wie eh und je und machen progressiven Power Metal, der am stärksten durch die rasierapparatigen Gitarren geprägt wird - also quasi Grindcoresirrgitarren auf langsam. Folglich ist ein interessantes Endresultat nahezu zwangsläufig vorprogrammiert, jedoch ist es auch gut möglich, daß mancher Hörer aufgrund dieser unkonventionellen Klangstrukturen eher abgeschreckt wird.  
       
 
Powermetal.de
Die Band EXISTENCE aus Nürnberg beschert uns heuer mit "Ventricular Fibrillation" einen neuen, in Eigenregie aufgenommenen Silberling in Demo-Form. Die drei mit längerer Unterbrechung seit 1988 aktiven Musiker beschreiben ihren Sound zwar generell mit "Power-Metal-Pur", aber eine recht starke Prog-Metal-Schlagseite ist definitiv nicht zu leugnen. Sieben neue Stücke sowie zwei ältere ('The Inquisitor', 'Ashes To Ashes') als Bonus bringen es dann auf knapp fünfunddreißig unterhaltsame Spielminuten. 'The Last Gate' beispielsweise hat vom Sound her einen orientalischen Touch, während 'Fate' ein klassischer und riff-betonter Metalsong ist. Das instrumentale 'Voyager' ist zwar mit etwas über zwei Minuten recht kurz, erzeugt aber dennoch eine gelungene Atmosphäre und leitet perfekt zum ersten Bonus-Stück 'The Inquisitor', meinem Lieblingsstück auf der CD, über. Auch wenn es den beiden älteren Stücken etwas an Druck fehlt, so ist der Sound doch wesentlich transparenter und schlicht angenehmer zu hören als bei den neuen Songs. 'The Inquisitor' und 'Ashes To Ashes', ein weiteres Instrumental, sind progressiver Metal vom Feinsten. EXISTENCE schreiben gute und anspruchsvolle Songs, die allerdings mit besserem Sound ungleich mehr Freunde finden dürften. Erwähnenswert ist auch noch die Tatsache, das Sänger Mike eine ziemlich markante Stimme aufweisen kann, die sehr gut zum dargebotenen Songmaterial passt.  
       
 
Heavy Metal Magazin
Das Nürnberger Trio EXISTENCE besteht schon mit achtjähriger Unterbrechung seit 1988 und hat seitdem drei Veröffentlichungen unter´s Volk gebracht. Mit Ventricular Fibrillation legt man uns nun den vierten Output vor die Füße. Nun die Mugge von EXISTENCE lässt sich am ehesten als proglastiger Power Metal bezeichnen. Zwar stellt man sehr schnell fest das hier in instrumentaler Hinsicht Meister ihres Faches am Werke sind, jedoch sollte man sein Können mehr im Dienste eines guten Songs stellen als versuchen auf seinen Instrument ein Perfektionist zu sein. Für Fans von Dream Theater und Fates Warning durchaus hörenswert aber der Rest sollte hier einen Bogen schlagen. (KL)  
       
 
Evilized Webzine
Ende 2004 brachte der Metalgemeinde wieder mal ein Werk aus dem Frankenland:
Existence aus Nürnberg stellten ihren in Eigenarbeit zusammengebastelten Langspieler „Ventricular Fibrillation“ vor. Das Trio zimmert an einer Spielart des Powermetal, wobei ein leichter Hang zu progressiven Elementen wohl nicht von der Hand gewiesen werden kann; darüber hinaus schreckt man auch vor rockigeren Elementen nicht zurück.
Der Opener „The Game“ fällt dann schon gleich mal positiv auf: nettes, getrageneres 80s-Riffing, mit einem Hauch von Schwere und gerade deshalb sehr schön. Die Gitarre führt hier immer sehr deutlich, der Refrain geht gut rein, ohne dass der Song vom Speed leben würde. Sauber.
Ähnlich geil sind auch die Gitarren bei "Here I Am", die mich an Maidens "X-Factor" erinnern. Das wird dann wohl auch der Grund für die Hoffnung sein, die ich in Existence setze...
„The Last Gate“ macht leicht auf Ägypten, Orient und so, doch auch das ist ein Titel, der sich nicht gerade anschickt, die Schallmauer zu durchbrechen. So addiert sich Song auf Song und die Summe die dann unter’m Strich steht verschiebt den Power-Anteil wie oben geschrieben allmählich in die Prog-Richtung. Schlecht ist das aber nicht unbedingt, denn noch sind Existence nicht soweit, dass sie sich in purer Progression verlieren. Das wäre m.E. das schlechteste, was die Mannen tun könnten, ich will mal hoffen, sie feilen also weiter an den Power-Elementen, die haben sie nämlich drauf, wenn sie wollen.
„Under Once Yard“ liegt ein weiterer, ganz netter, traditioneller Stampfer vor.
Die Produktion:
Klar kann man Eigenproduktionen nicht mit dem gleichen Maß messen wie professionell produzierte. Trotzdem muss festgestellt werden, dass Existence bei besserer Produktion sicher mehr Potential auf die Bretter zaubern könnten. Die bereits erwähnten Titel sowie „Fate“ und „The Inquisitor“ sind einfach sauber geschriebene, klassische Stücke, die immer noch auf offene Ohren stoßen werden, vor allem bei Leuten, die eben gerade den 80er-Stil mögen. Die Handarbeit muss honoriert werden, denn die Nürnberger hätten sich ja auch einfach auf die faule Haut legen können. Aber trotzdem, die Zukunft verlangt einfach nach mehr Augenmerk auf der Produktion. Darüber hinaus sollten die Jungs in Erwägung ziehen, bei neuem Material die Spannungsbögen in den Songs ruhig noch ein wenig weiter auszureizen und damit dem erwähnten „Drift progwärts“ den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Hervorgehoben sei nochmal deutlich der beste Song des Albums "The Game", der in jedem Falle einen Testlauf verdient hat. Wäre mehr davon unter den 37 Minuten gewesen wäre eine "Ventricular Fibrillation" gar nicht so unwahrscheinlich gewesen... Weitermachen, Jungs!
 
       
 
Metal Coven
Als mir Andreas Eder, seines Zeichens Gitarrist der deutschen Epic Metal-Legende Existence, vor etwas über einem Jahr in einem Interview zukommen ließ, dass es eventuell bald eine Reunion und vielleicht sogar ein neues Album besagter Überband geben würde, hab ich das ganze noch eher als Zukunftsmusik abgetan und nicht viel drauf gegeben, denn es wäre einfach zu schön um wahr zu sein, wirklich noch mal neue Songs im Schlage der überirdischen Debütscheibe "Reign in Violence" zu Gehör zu kriegen... und andererseits wäre natürlich auch die Enttäuschung zu groß, wenn's nachher doch nichts werden würde... von daher hab ich, wenn ich ehrlich bin, nicht recht damit gerechnet, dass sich diesbezüglich in absehbarer Zukunft wirklich noch mal was tun wird. Und Gott sei dank, mein Gefühl hat mich hierbei voll und ganz auf's Glatteis geführt!!! Denn vor ein paar Wochen nun bekam ich 'ne Email vom Andreas, in der er meinte, dass Existence tatsächlich ein neues Demo am Start hätten!!! Wahnsinn, der Oberhammer!!! Und nun, da ich es endlich mein Eigen nenne und schon unzählige Male rauf und runter genudelt hab, kann ich nichts anderes sagen, außer dass ich schlichtweg umgehauen und begeistert bin!!! Die Band klingt noch haargenau wie früher, die Songs haben noch allesamt den Charme des ersten Albums, sind aber vom Songwriting und von den Aufbauten her sogar noch interessanter, packender, ja einfach genialer!!! Nicht zu einer Sekunde gibt es trendige Anbiederungen und dergleichen, nein, Existence sind sich 100% true geblieben, haben sich innerhalb ihrer eigenen Grenzen weiter entwickeln und werden mit ihrem neuen Material mit Sicherheit keinen einzigen Fan der alten Songs enttäuschen!!! Noch immer trohnt die mystische Stimme von Shouter Mike über den völlig einzigartigen, leicht progressiven Epic Meisterwerken, deren Fundament Basser/Keyboarder/Gitarrist Andy und Drummer Wurzl perfekt, beseelt und unvergleichlich zu Grunde legen!!! Selbst die Produktion, für die die Band komplett in Eigenregie zuständig war, gefällt mir persönlich super genial, denn auch wenn viele Mainstream- und Wochenend-Metaller den Sound sicher als alles andere als perfekt und professionell bezeichnen würden, so hat er in meinen Augen doch einen ganz eigenen Charme, eine ganz eigene Lebendigkeit, ähnlich wie z.B. auch die Scheiben von Undergroundhelden wie Adramelch, Killen oder Scald!!! Wem also auch nur ein Fünkchen Metal durch die Adern fließt, der wird hier gar nicht anders können, als völlig baff zu sein und wie wild die Rückkehr einer der größten deutschen Underground Metal-Legenden aller Zeiten zu feiern!!! Denn was Manilla Road für die USA, Omega für Großbritannien, Dark Quarterer für Italien, Medusa für Frankreich und Vavel für Griechenland ist, das ist Existence für Deutschland!!!  
       
 
Sacred Metal
Das war aber ne Überraschung, als ich gestern einen unscheinbaren Umschlag öffnete und mir die CDR einer Band namens EXISTENCE entgegen flog.
"Frechheit, den Bandnamen so schamlos zu klauen!", dachte ich noch so bei mir.
Aber sie sind es wirklich!
"Ventricular Fibrillation" heißt das neue 2004er-Demo und der Stil ist im Großen und Ganzen genauso wie auf der geilen "Reign in Violence"-Platte.
Nachzulesen und nachzuhören gibt's das Ganze auf www.existence-alive.de
Good to see you back, guys!
 
       
   
 
       
Reign in Violence II
     
Hellion
Mich hat diese Band vor gut vier Jahren total umgehauen. Damals erschien unter dem obigen Titel, allerdings ohne den Zusatz "II", eine LP, die Aufnahmen von einer jungen Band aus Nürnberg aus dem Jahr 1990 bot, aber was für Aufnahmen. Mystischer Heavymetal mit einer beeindruckend majestätischen Atmosphäre, einem hellen, mittelhohen Gesang mit recht eigenwilligem Ausdruck, wilden Gitarrenharmonien und Riffs voller Gefühl, voller unbändiger Leidenschaft, getragen von einer solide variierenden Rhythmuscrew. Das war ein Album, welches den ganzen amerikanischen Epic - und Mysticmetalbands in nichts nachstand, genug Wucht und Eigenständigkeit besaß, um sich für die Ewigkeit zu prädestinieren. Aber Moment...1990 aufgenommen, Erscheinungsjahr 2001...da stimmte doch mal wieder etwas nicht. Da hat der Metalgott mal wieder die Augen woanders und die Ohren gar zugeschraubt gehabt, daß erst nach elf Jahren einige findige Raritätenfreaks eine halboffizielle Platte machen konnten. Existence waren also vollkommen im Nebel der Zeit verloren. Oder? Knappe vier Jahre später schlägt auf meinem Schreibtisch eine Botschaft des Gitarristen und Bandkopfes Andy auf, welche besagt, daß Existence noch unter den Lebenden weilen, mit eben dem charismatischen Sänger Mike, der sich zusammen mit seinem Klampfer als schwer sympathisches Metallergespann entpuppen sollte. Und nun kommen wir zu dem vorliegenden Album. Neben sämtlichen Songs der frühen Phase wurden diverse neue Stücke auf der CD verteilt, daß man auf eine gute Stunde Musik kommt, die es absolut in sich hat. Ja, sie sind Deutschlands beste Epic / Kauz - Metaller, die sich vor den amerikanischen Größen nicht zu verstecken brauchen. Wunderschöne, betörende Melodien finden sich en Masse auf dem Album, egal ob von den alten oder neuen Songs, ihre kompositorische Kraft haben die Dämonenbeschwörer aus Nürnberg behalten, sie mancherorts vielleicht sogar noch ein wenig gestärkt. Klanglich mag die Scheibe nicht das Optimum sein, musikalisch ist sie jedoch nur schwer zu toppen. Mike hat noch immer dieses helle, dabei aber nicht zu hohe Timbre, welches seine gesangliche Persönlichkeit formt, ein gewaltiger Pluspunkt. Existence kopieren nicht blindlings drauflos, wie man es sonst immer von deutschen Bands gewohnt war, sie schaffen ihre eigene musikalische Welt. Und wo die meisten Krauterbands dabei schmählich versagen, haben sich Existence ein majestätisch anmutendes Soundgerüst aufgebaut, einen Palast der Noten, der die geneigten Epicmetaller ehrfurchtsvoll in die Knie sinken lassen sollte. Spielerisch gibt man eine solide Figur, damals wie heute. Andy ist bestimmt kein Malmsteen, aber dafür steckt er umso mehr Gefühl in jede von ihm lustvoll zelebrierte Note hinein, die er vom Hals seiner Sechssaitigen kost oder herunterfeuert, ganz wie es der Song eben fordert. Diese Band darf nicht ein zweites Mal untergehen, also los, Epicmetalwarriors, nehmt Euch ihrer an!
Hail Existence!!!
 
       
 
Heavy
Nachdem vor ein paar Jahren eine Vinyl-LP mit altem, unveröffentlichtem EXISTENCE-Material erschienen war, kommt nun also auch die Nadel-lose Mrtin-Brandt-CD-Fraktion zu ihrem Recht.
Mit angemessenem zeitlichem Abstand natürlich, höhö...
Man hat neben den bereits bekannten Songs auch noch etwas neues Material hinzugefügt und auch die Songreihenfolge erneut - nach der ursprünglichen Privatpressung und dem LP-Release - nun zum DRITTEN Mal durcheinander gewürfelt. Aber das tut Hammersongs wie 'Insomnia' oder 'Nights In The Desert' nicht weh und ändert nix an deren hoher Qualität. Fans von deutlich episch angehauchtem Metal mit originellem - und hier ist mit "originell" nicht etwa "schlecht", sondern wirklich "originell" gemeint! - Gesang sollten sich von 'Reign In Violence II' auf jeden Fall angesprochen fühlen. Mir fällt jetzt keine vergleichbare Truppe ein und das ist schon mal ein gutes Zeichen. Erhältlich ist das fast 75-minütige Mammutwerk für 15 Euro inklusive allen Nebengeräuschen bei: Stefan Riermaier, Feichtetstr.41, 82343 Pöcking, www.karthagorecords.de
 
       
 
Ancientspirit.de
Unter dem Namen EXISTENCE reifte schon etwas länger eine äußerst geniale Band heran, deren Existenz sich meiner Kenntnis zu meinem Bedauern völlig entzog. Hierbei handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung von Stücken des ersten Vinyl-Longplayer "Reign In Violence" (1991) sowie vom ersten Demo "Gates To Exist" (1989) und der letzten Demo-CD "Ventricular Fibrillation". Und das, was es hier zu hören gibt, bläst mich förmlich um. Epic Metal vom Allerfeinsten, wie ich ihn so genial aus Deutschland kaum kenne.
Die Stimme hat ein gewisses Maß an Kauzigkeit, klingt dennoch beschwörend und überragend! Erinnert mich teilweise an eine Mischung von alten UK-Progbands und den Schweizern DRIFTER…. Das Songmaterial ist nur noch killermäßig. Egal welchen Song man nimmt, man erhält besten epischen Metal, wie man ihn nur aus den Staaten oder aus den Achtzigern erwarten würde. Man muss zwar soundlich leichte Abstriche machen, aber das machen EXISTENCE mit Power, Epik und Atmosphäre wieder wett! Hammerband!
 
       
 
Rock Hard
"Reign In Violence", das 1990er Vinyl-Album von EXISTENCE, gehört zu den gesuchten German-Metal-Raritäten und erzielt mittlerweile stattliche Preise. Ein weiterer Fall für Karthago Records und dessen Inhaber Stefan Riermaier. "Reign In Violence II" wurde mit einem neuen Mix und Coverartwork versehen und zudem um sechs Bonustracks angereichert, so dass die CD nahezu alles enthält, was die - übrigens noch immer bzw. wieder existierende - Nürnberger Combo jemals auf Band gezimmert hat. Stilistisch frönt(e) man dem obskuren Power Metal und erinnert nicht selten an eine etwas gemäßigtere Ausgabe von Manilla Road und ähnlichen Liebhaberstoff. Die Qualität der Wichita-Banger erreicht natürlich kein Song der Deutschen; ein abwechslungsreiches, liebevolles, sammelwürdiges Album ist "Reign In Violence II" aber auch in seiner neuen Version allemal! (Boris Kaiser)
 
       
 
Metalpages

Endlich ist sie da, die CD zur längst erschienenen LP.
Bereits in den Achtzigern entstanden, sind die Songs heute Klassiker des Deutschmetal. Ein paar zusätzliche neue Kompositionen runden die Sache zusätzlich positiv ab.
So muß deutscher Heavy Metal klingen! Kraftvoll, eingängig, aber trotzdem mit interessanten Melodiestrukturen versehen.
Muß man haben! (Stefan Riermaier)

Eines der besten Achtziger-Alben jetzt endlich auf CD! Mit 5 Bonustracks ausgestattet und remastered überzeugt die CD sicherlich jeden Fan epischen Heavy Metals. Als Vergleich kann nur ADRAMELCH genannt werden, da die Band gleichermaßen eingängig wie anspruchsvoll zu werke geht. Da die LP schon lange ausverkauft und ein Sammlerstück ist, war es längst Zeit für diesen Release. Anspieltip: Einfach mal auf die 8 am CD-Spieler drücken, aber am besten als Gesamtkunstwerk genießen. Überragend!!! (Markus)

 
       
 
Powermetal.de
Es ist noch gar nicht lange her, dass ich "Ventricular Fibrillation" von EXISTENCE im Player hatte, und hier an gleicher Stelle ein paar Zeilen darüber geschrieben habe. Nun ist es erneut die Band EXISTENCE, die aus meinen Boxen schallt. Diesmal heißt das Werk "Reign in Violence II" und es handelt sich dabei um eine Wiederveröffentlichung von Stücken der erstgenannten CD und – was natürlich viel interessanter ist – vom ersten Longplayer "Reign In Violence" (1991) sowie vom ersten Demo "Gates to Exist" (1989). Insgesamt handelt es sich also um eine gut fünfundsiebzigminütige Zusammenstellung der vermeintlich besten Stücke aller bisherigen Veröffentlichungen, was natürlich beinhaltet, dass kein wirklich schlechter Song dabei ist. Einige Stücke, wie das abwechslungsreiche und verspielte 'Godfather Death' oder das orientalisch angehauchte 'Nights In the Desert', sind zudem erstmals auf CD erhältlich, da "Reign In Violence" damals ja nur auf Vinyl erschienen ist. Auch das treibende 'Eventful Visions' soll nicht unerwähnt bleiben. Schnellere und getragene bzw. verspielte und eher straightere Stücke sind auf dieser Scheibe enthalten. Eine gute Mischung also ...
Auch wenn auf "Reign In Violence II" gerne vom Sound her ein wenig mehr Gas gegeben werden darf, ist EXISTENCE eine interessante Band, die man im Auge behalten sollte. Die Mischung aus Progrock und Power Metal, welche die drei Musiker Andy, Mike und Wurzl spielen, sollte ohne Probleme Freunde finden. Zumal der geneigte Hörer sich auf der Bandpage höchstpersönlich von den Qualitäten der Band aus Nürnberg nach wie vor in Form von Hörproben etc. überzeugen kann.
Anspieltipps: Godfather Death, Nights In The Desert, Eventful Visions, The Ritual
 
       
 
Metal Coven
Existence! Allein der Name genügt, damit planlose Wochenendmetaller unberührt mit den Achseln zucken, passionierte Underground-Freaks hingegen den Mund vor Ehrfurcht und Begeisterung kaum noch zu kriegen... denn nicht umsonst wird die Band, die in den späten 80ern bis frühen 90ern aktiv war und die jetzt ihr Comeback startet, von vielen Kultmetallern als die deutsche Antwort auf solch illustre Bands wie Manilla Road, Omega oder Dark Quarterer gesehen... wer die fantastische "Reign of Violence" LP bereits daheim hat, oder zumindest schon mal ihren magischen Klängen lauschen durfte, der wird diese Einstufung sicherlich ohne Zögern unterschreiben... wer die Band hingegen noch nicht kennt, der hat jetzt die Chance sich ein Stückchen deutscher Epic Metal-Geschichte zu sichern, denn dieser Tage hat die Band ihr bis dato einziges Album auf CD wiederveröffentlicht! Und damit alle etwas davon haben, hat man sich prompt entschlossen, nicht bloß die LP Tracks draufzupacken, sondern das Ganze um Sage und Schreibe 6 Bonustracks anzureichern! Selbige stammen von verschiedenen Demos und decken von den späten 80ern bis hin zu aktuellen Aufnahmen einen Spielraum von über 15 Jahren ab!!! Und Songs wie "The Inquisitor", "The Last Gate" oder "Under once yard" sei Dank dürfte dieser Rerelease somit auch für Besitzer der LP von hohem Interesse sein, schlagen diese Tracks doch in haargenau die selbe Kerbe wie Klassiker vom Schlage eines "Nights in the Desert", "Jester's Laughter" oder "Eventful Visions", was im Falle von Existence nur heißen kann: Auch die neuen Tracks sind einmal mehr ein Feuerwerk an beseeltem 80er Metal, episch dargeboten und mit einer schönen Portion an Melodie sowie einer leichten Progressive-Schlagseite versehen. Kauziger, eigensinniger und völlig unter die Haut gehender Gesang darf dabei natürlich ebenso wenig fehlen wie eine gekonnte und versierte instrumentale Umsetzung und ein gewisses songschreiberisches Finesse und glaubt mir, Existence haben diesbezüglich über die Jahre eher noch zugelegt als etwas verlernt! So ist "Reign in Violence II" nicht nur ein wunderbares Zeugnis über das Schaffen einer der genialsten deutschen Metal Bands aller Zeiten, sondern auch ein wohliger Appetizer, der einem in staunender Erwartung auf ein neues Album der Nürnberger jetzt schon das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt...
 
       
 
The Metal Observer
Unter dem Namen EXISTENCE reifte schon etwas länger eine äußerst geniale Band heran, deren Existenz sich meiner Kenntnis zu meinem Bedauern völlig entzog. Hierbei handelt es sich um eine Wiederveröffentlichung von Stücken des ersten Vinyl-Longplayer "Reign In Violence" (1991) sowie vom ersten Demo "Gates To Exist" (1989) und der letzten Demo-CD "Ventricular Fibrillation". Und das, was es hier zu hören gibt, bläst mich förmlich um. Epic Metal vom Allerfeinsten, wie ich ihn so genial aus Deutschland kaum kenne.
Die Stimme hat ein gewisse Maß an Kauzigkeit, klingt dennoch beschwörend und überragend! Erinnert mich teilweise an alte UK-Progbands…. Das Songmaterial ist nur noch killermäßig. Egal welchen Song man nimmt, man erhält besten epischen Metal, wie man ihn nur aus den Staaten oder aus den Achtzigern erwarten würde. Man muss zwar soundlich leichte Abstriche machen, aber das machen EXISTENCE mit Power, Epik und Atmosphäre wieder wett!
Hammerband! Interview unausweichlich! (Online 1. Juni 2005)
 
       
 
Metal District
Mich hat diese Band vor gut vier Jahren total umgehauen. Damals erschien unter dem obigen Titel, allerdings ohne den Zusatz "II", eine LP, die Aufnahmen von einer jungen Band aus Nürnberg aus dem Jahr 1990 bot, aber was für Aufnahmen. Mystischer Heavymetal mit einer beeindruckend majestätischen Atmosphäre, einem hellen, mittelhohen Gesang mit recht eigenwilligem Ausdruck, wilden Gitarrenharmonien und Riffs voller Gefühl, voller unbändiger Leidenschaft, getragen von einer solide variierenden Rhythmuscrew. Das war ein Album, welches den ganzen amerikanischen Epic - und Mysticmetalbands in nichts nachstand, genug Wucht und Eigenständigkeit besaß, um sich für die Ewigkeit zu prädestinieren. Aber Moment...1990 aufgenommen, Erscheinungsjahr 2001...da stimmte doch mal wieder etwas nicht. Da hat der Metalgott mal wieder die Augen woanders und die Ohren gar zugeschraubt gehabt, daß erst nach elf Jahren einige findige Raritätenfreaks eine halboffizielle Platte machen konnten. Existence waren also vollkommen im Nebel der Zeit verloren. Oder? Knappe vier Jahre später schlägt auf meinem Schreibtisch eine Botschaft des Gitarristen und Bandkopfes Andy auf, welche besagt, daß Existence noch unter den Lebenden weilen, mit eben dem charismatischen Sänger Mike, der sich zusammen mit seinem Klampfer als schwer sympathisches Metallergespann entpuppen sollte. Und nun kommen wir zu dem vorliegenden Album. Neben sämtlichen Songs der frühen Phase wurden diverse neue Stücke auf der CD verteilt, daß man auf eine gute Stunde Musik kommt, die es absolut in sich hat. Ja, sie sind Deutschlands beste Epic / Kauz - Metaller, die sich vor den amerikanischen Größen nicht zu verstecken brauchen. Wunderschöne, betörende Melodien finden sich en Masse auf dem Album, egal ob von den alten oder neuen Songs, ihre kompositorische Kraft haben die Dämonenbeschwörer aus Nürnberg behalten, sie mancherorts vielleicht sogar noch ein wenig gestärkt. Klanglich mag die Scheibe nicht das Optimum sein, musikalisch ist sie jedoch nur schwer zu toppen. Mike hat noch immer dieses helle, dabei aber nicht zu hohe Timbre, welches seine gesangliche Persönlichkeit formt, ein gewaltiger Pluspunkt. Existence kopieren nicht blindlings drauflos, wie man es sonst immer von deutschen Bands gewohnt war, sie schaffen ihre eigene musikalische Welt. Und wo die meisten Krauterbands dabei schmählich versagen, haben sich Existence ein majestätisch anmutendes Soundgerüst aufgebaut, einen Palast der Noten, der die geneigten Epicmetaller ehrfurchtsvoll in die Knie sinken lassen sollte. Spielerisch gibt man eine solide Figur, damals wie heute. Andy ist bestimmt kein Malmsteen, aber dafür steckt er umso mehr Gefühl in jede von ihm lustvoll zelebrierte Note hinein, die er vom Hals seiner Sechssaitigen kost oder herunterfeuert, ganz wie es der Song eben fordert. Einige der neueren Stücke überraschen mit verdammt wuchtigen Powermetalriffs, über die Mike seine beschwörenden Vocals legt. Der einstige Melodiefeinsinn ist geblieben. Existence können fast alles. Ich wünschte mir die Nürnberger mit einer guten Undergroundproduktion, wie bei der letzten Ironsword. Gerade in diesen Tagen blüht doch die Liebe der Fans zu andersartigem, sogenanntem "obskuren" Metal auf wie eine prächtige Orchidee in idealem Klima. Die Zeit ist da! Und eines steht fest, diese Band darf nicht ein zweites Mal untergehen, also los, Epicmetalwarriors, nehmt Euch ihrer an! Hail Existence!!!  
       
 
Metalglory.de
Im Dezember letzten Jahres erhielt ich von Andreas eine Mail, in der er ausdrücklich bat das Demo "Ventricular Fibrillation" wegen schlechtem Sound nicht zu rezensieren. Ich hatte die CD damals zwar nicht in Händen, war aber schon überrascht, dass die Nürnberger die Demo-Veröffentlichung Ernst nehmen und damit einen professionelleren Eindruck machten als so manche Kollegen. Beim Klang muss man auch bei diesem Album Abstriche in Kauf nehmen. Aber um ehrlich zu sein: Was bringt guter Sound bei schlechtem Material? Scheiß auf den Sound, Euer Metal ist erhaben.
Weiterhin teilte Andy noch mit, dass die Band plant eine Anthology-Cd zu veröffentlichen, die den ersten Longplayers "Reign In Violence" (1991), das Demo "Gates To Exist" (1989) und das letzte, bereits erwähnte, Demo-CD enthält.
Und genau diese Zusammenstellung des Schaffens ist "Reign in Violence II" – eine mächtige CD, die sage und schreibe fast 75 Minuten (!!!) progressiven Epic-Metal von seiner besonders faszinierenden Seite bietet und dabei eine Mustervorlage an Abwechslungsreichtum, Ideen und atmosphärischem Tiefgang ist. Sänger Mike weiß mit seiner hohen, charismatischen Stimme und seinem eigenwilligem Gesangstil zu punkten. Musik, die ich in dieser Ausprägung eigentlich nur von US-amerikanischen Bands kannte. Mich erinnern die Nürnberger an vielen Stellen an die legendären Sanctuary. Ein Vergleich, bei dem zwar jede Band nur verlieren kann, aber die Franken kommen verdammt nah an die exorbitante Klasse des Nevermore-Vorgängers. Sei es nun das mystische "The Inquisitor", das orientalische "Nights In The Desert", das mit ruhigen Parts angereicherte "Insomnia" oder das hymnische "Eventful Visions" oder das proggige "Godfather Death" oder oder oder. Egal, welchen Song man anspielt, ob neu oder alt – es passt einfach alles zusammen und fesselt heftigst.
Kurzum: Diese Meisterwerk ist ein absoluter Pflichtkauf.
 
       
  SentinelSteel.com Unique power metal from Germany; at first it immediately brought to mind bands like Embargo, early Abraxas, early Insania and Mania, but as the CD kept playing, I also heard some elements of midpaced Domine, NWOBHM and even Dark Quarterer. Lengthy CD with longer than average songs.  
       
 
Sonicagerecords.com
I'm pretty sure you remember this majestic technical German power metal band that had released the classic LP "Reign in Violence". This is the follow-up CD release in the same level featuring 15 killer cuts that will take you by storm. This is a brand new release, put out by the band, so act fast because we ain't sure how many copies were printed.  
       
 
Hem.Bredband.net
Re-release of tracks from their -91 debut Reign In Violence, their first demo Gates To Exist, (1989) and their most recent demo CD Ventricular Fibrillation. Fantastic Epic Metal/Power Metal of a calibre never heard these days. Easiest to describe as a heavier, darker HELLOWEEN circa 1985-88. Godfather Death is a fucking hit!  
       
 
HMG Records
EXISTENCE ist eine deutsche Formation, die Mitte bis Ende der 80er Jahre in Süddeutschland ihr musikalisches Unwesen trieb. Deutlich hörbar wandelt man auf diesem Album auf den Spuren von Iron Maiden und Manilla Road., deren epische Ader besonders auf den langen Tracks dieses Albums durchscheint.  
       
 
Metalism Records
One of the best German 80s Metal-albums on CD with many bonustracks! Epic Metal at it's best!  
       
   
 
       
Godforsaken Nights
     
Sir Lord Doom Music
Oh Baby, ich fass es nicht. Zwar hatten sich die Franken bereits Anfang des Jahrtausends nach langjähriger Funkstille wiedervereinigt, aber 2006 war das letzte Lebenszeichen zu vernehmen, die "Reign in violence II" CD, welche Stücke aus dem 91er Kultalbum und dem 2004er Comeback präsentierte. Danach war es still. Nun sind sie tatsächlich mit einer neuen Eigenproduktion wieder am Start und die klingt auch sehr hausgemacht, will sagen, nach Demos, die man am heimischen PC in mühsamer Kleinarbeit zusammengebastelt hat. Nur der Sound jedoch, denn die Songs an sich sind Killer, wie immer. Andy Eder und Mike Klose sind die beiden Protagonisten, sie drücken dem Album ihren Stempel auf. Mike mit seiner melodischen, mittelhohen Stimme, die einen sehr eigenwilligen Ausdruck besitzt, Charisma und Magie nenne ich das, dann Andy mit seinem kraftvollen, oft verwinkelten Gitarrenspiel, welches sich tief in den 80ern und späten 70ern bewegt, aber stets frisch und feurig klingt. Die Songs sind groß, verdammt groß, leben von dunkler Mystik, verdrehten Riffs und magischer Stimmung. Die Refrains geraten zu Ohrwürmern, aber nicht im negativ kommerziellen Sinne. Freunde der aktuellen Schlagermetalszene werden sich an diesem Goldstück die Zähne ausbeißen. EXISTENCE sind Epicmetaller vor dem Herrn, erzählen Geschichten, alleine mit ihren Melodien und Läufen, sie saugen den Hörer in einen spirituellen Strudel und projezieren Bilder in seine Seele. Bei speedigen Brechern wie "Angry man" kann man natürlich auch bestens mitbangen, dieser Bastard aus härtesten NWoBHM Momenten und der Power thrashigerer MANILLA ROAD ist nur ein Beispiel für die Klasse der Musiker und Komponisten in dieser Band. Da macht selbst der dünnwandige Sound nichts aus. Wie besessen gehen EXISTENCE hier zuwerke und zeigen allen Konventionen den Stinkefinger. Zum Verkaufsschlager im Mainstream taugen sie nicht, dafür sind ihre Stücke zu tiefgründig, zu eigen und zu magisch. Musik für Kenner, für die Auserwählten ist das hier. Abwechslungsreich angelegt, innerhalb der Songs und über das ganze Album gesehen. Sie zeigen wieder einmal, wie überflüssig ein großer Teil der aktuellen Powermetalhelden sind und wieviel Qualität im Underground noch vorherrscht. Mit Feuer und Schwert ihr Wort zu verkünden ist man nach dem Anhören geneigt. Ein Song wie "The search" ist eine Epicmetalhymne, die sich auf Alben von SLOUGH FEG über MANILLA ROAD bis HEAVY LOAD gut gemacht hätte bzw. machen würde. Folkige Stimmung bei den Melodien, schön sinistere Riffs, ein paar verspieltere Passagen, schon hat man einen einprägsamen, hymnischen Song, der die Birne nie wieder verlassen wird. Der teutonische Underground hat also doch eine Menge mehr als Clone von GAMMA RAY und HELLOWEEN zu bieten, eh? EXISTENCE spielen in einer Liga, wo die Mainstreamheroen nie hinkommen werden. Wenn man es religiös betrachtet, so sind die großen Truppen wie die Schäfchen, die Sonntags halbherzig in die Kirche pilgern, weil es eben so ist, während EXISTENCE in nahezu unaussprechlichen Ritualen die Energien des Kosmos beschwören und zu den wenigen Eingeweihten gehören. Nicht nur kraftvolle Scheunenbrenner haben sie im Programm, auch melancholische, unaufdringliche Balladen mit nachdenklicher Stimmung kritzeln sie sich auf die Kutte. Und trotz des unfertigen Sounds hat die Scheibe Feeling, ein ganz eigenes Feeling sogar, welches sie für alle Zeiten aus der Masse herausstechen lässt. Mit "Wheel of time" ergeht man sich übrigens an einem Knaller vom Debüt, dem einzigen Stück, welches nicht auf der 2006er Best of CD "Reign in violence II" vertreten war. Natürlich ist dies eines der Highlights hier, aber längst nicht das einzige. EXISTENCE sind Epic Metal aus Leidenschaft und folgen nurmehr ihren ureigenen Visionen. Sie mögen das Rad nicht neu erfinden, das kann wohl niemand, aber sie erfrischen alte Traditionen und bringen längst verloren gegangene Magie zurück. Ein HOCH!!! ihnen! Kontaktiert sie unter www.existence-alive.de und kauft Euch das gute Stück direkt von der Band.
 
       
 
Metal Page

Nach einigen Jahren Funkstille gibt es Neues von EXISTENCE. Nach ihrem fantatischen "Reign of violence"-Opus legen die Jungs nun ein Album nach, welches wiederum sehr eigenständig ist und den 80er Sound genauso beibehält wie die komplexen Songstrukturen.

Das vom Metal Armada-Sampler bekannte "Sword in my hand" wurde nochmal umarangiert, wobei es schwerfällt zu sagen welche Version die bessere ist. Ein ganz starker Song, der in jeder Version gefällt. "I.O.U. Nothing" fällt dagegen etwas ab, während man z.B. bei "Angry man" trotz aller Komplexität wieder einen sehr einprägsamen Refrain findet.

Ab und zu wurde dezent weiblicher Gesang dazugemischt, was die Songs zusätzlich mit einer eigenen Note ausstattet, wobei Mikes Stimme immer noch an die eines sehr bekannten Sängers (Ich sage nur "Eiserne Jungfrauen") erinnert.

Das Coverartwork ist leider computeranimiert, geht aber noch so durch. Dem Sound dagegen hätte manchmal eine Aufbesserung gut getan.

Insgesamt ein abwechslungsreiches und gutes Werk, welches partiell an die alten Klassiker heranreicht.
(Stefan Riermaier)

Fine German Metal with progressive touches and a unique feel. There are remarkable hooks to find, so don't be afraid of the album being too weird. Maybe the sound would have deserved some improvement and also the coverartwork is lower level digital art, but still ok.

 
       
 
Metal Glory

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als Power Metal zwar mit Pathos gespielt wurde, aber trotzdem heavy war? Das war, bevor jemand die Worte "Hollywood Metal" auf eine Rhapsody Scheibe gekleistert hat. Existence kommen aus dieser Zeit. Und auch wenn ich mich für ihre Musik nicht so sehr begeistern kann wie der gute Lex (siehe sein Review zum 2005er Album "Reign In Violence II"), kann ich mich dem Charme dieser Band nicht ganz entziehen.

Existence spielen grundsätzlich Power Metal. Mal Epic, mal Melodic, mal mit Heavy Rock Tendenzen. Aber stets weit entfernt von italienischem oder skandinavischem Kitsch. Dafür manchmal mit Hang zum germanischen Kitsch. Aber der war schon immer härter als die anderen Kitscharten. Spaß beiseite. Diese Jungs sind definitiv Metal. Deutlichster Beleg dafür ist das solide Riffing. Sänger Mike liefert einen guten Job ab, könnte aber beim nächsten Mal etwas mehr Arbeit in die Melodieführung stecken.

Die Produktion ist leider etwas misslungen. Das ist der Band durchaus auch bewusst. Das Demo ist im Homerecording entstanden. Neben einer etwas zu trocken klingenden Gitarre leidet der Gesang am meisten. Wo andere Bands mit schön weich produziertem Refrain Pomp aufwarten können, ist der gute Mike allein auf seine Stimme angewiesen und löst diese Aufgabe famos.

Die Songs funktionieren gut. Lediglich "I. O. U. Nothing" und "The Search" klingen mir zu zerfahren. Dafür beigeistern der atmosphärische Titelsong, das straight nach vorn schallende "Angry Man", das mächtig nach Helloween klingende "The Reason Why" und das großartige "Wheel Of Time (2008)".

Existence bieten recht experimentierfreudiges Songwriting. Das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite klingen sie dadurch individuell und eigenständig. Andererseits entsteht in ihren Songs der ein oder andere Bruch, der manchmal nur schwer nachzuvollziehen ist. Das Pendel schlägt glücklicher Weise meist zu der ersten Alternative aus. Letztendlich ist bei der Bewertung dieser Eigenproduktion wirklich entscheidend, dass man die Leidenschaft für die Musik in so ziemlich jeder Note heraus hört. Scheiss auf die schwache Produktion! Rundum sympathisches Demo!

 
       
 
Metal Coven
Existence lassen's wieder krachen! Gute vier Jahre nach "Reign Of Violence II" feiern Leadgitarrist Andy Eder und seine Mitstreiter das 20 jährige Bandbestehen mit dem Release ihres neuen Albums "Godforsaken Nights" und
soviel ist sicher, auch dieses Machwerk der sympathischen Franken kann sich wieder mehr als hören lassen!
Nach dem kurzen Intro folgt mit "Sword In My Hand" sofort eine tolle Hymne, deren melodisch-epischer Refrain sofort im Ohr hängen bleibt. Besser hätte man den Einstieg in dieses durchweg tolle Album eigentlich kaum gestalten können. Und auch im weiteren Verlauf der Scheibe lassen Existence nichts anbrennen und legen einen Hochkaräter nach dem anderen vor. Abwechslung und Vielschichtigkeit wird dabei über die gesamte Spielzeit von
satten 55 Minuten hinweg groß geschrieben und so können wir uns auf harte Riffgewitter ("I.O.U. Nothing") ebenso freuen wie auf schleppende Dampfwalzen ("Rise And Fall"), gefühlvolle Instrumentals ("Hold"), gelungene
Neueinspielungen ("Wheel Of Time") und spielerische Hard Rock-Nummern in bester Blue Öyster Cult-Manier ("Change Your Life"). An ihren Instrumenten ist die Band fit wie eh und je und auch Sänger Mike Klose präsentiert sich in Topform und erinnert mit seiner leicht nasalen Stimme entfernt an einen gewissen Mark "The Shark" Shelton.
Im Vergleich zur "Reign Of Violence" LP, für mich noch immer das Referenzwerk der Existence'schen Schaffenspalette, geht die Band heuer doch ein gutes Stück düsterer und sperriger zu Werke, so dass die neuen Stücke zumindest mir nicht ganz so schnell im Ohr hängen bleiben wie alte Hits vom Schlage eines "Nights In The Desert" oder "Insomnia", dafür aber wächst "Godforsaken Nights" wirklich mit jedem Durchlauf und stellt insgesamt ein durchgehend starkes und facettenreiches Album dar, bei dem jeder Freund von progressiv-epischen Power Metal-Klängen garantiert an der richtigen Adresse sein dürfte.
Darüber hinaus wird das Gesamtpaket durch ein stimmiges Artwork und ein dickes Booklet mit allen Lyrics abgerundet, so dass "Godforsaken Nights" für den geneigten Existence-Fan wirklich eine rundum gelungene Angelegenheit darstellt. Also tütet am besten gleich schon mal 12 Euro + Porto ein und sichert euch dieses tolle Stück Edelstahl aus deutschen Landen!
 
       
   
 
     
Metal Armada of Karthago´s Dragons (Sampler)
   
Cross Over
Existence gehören nicht zum Karthago-Labelroster - noch nicht? Jedenfalls hatte Stefan Riermaier die eigenproduzierte "Reign In Violence II"-CD offiziell im Vertrieb, und der neue, zum Samplerreleasezeitpunkt unveröffentlichte Song "Sword In My Hand" macht deutlich, daß eine zugehörige volle CD im Labelprogramm durchaus gut aufgehoben wäre. Das deutsche Sextett, mittlerweile zum Quintett geschrumpft, spielt angedüsterten epischen Metal hymnischen Zuschnitts, der entfernt an Bands wie Destillery, Re-Vision oder Dark At Dawn erinnert und in der Gitarrenarbeit auch mal zu den gängigen Viking-Kollegen rüberschielt, während Mike Kloses Gesang grundsätzlich im klaren Bereich bleibt. Guter Stoff! Zwischenzeitlich ist die neue Scheibe "Godforsaken Nights" auch erschienen - allerdings doch wieder als Eigenproduktion.